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Hippies in der Sowjetunion

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Historiker:innen arbeiten nicht nur mit schriftlichen Quellen. Denn manche Forschungsfragen lassen sich gar nicht mit Archiv-Dokumenten beantworten. Oft soll ein Phänomen oder ein Ereignis auch nicht nur aus der staatlichen Perspektive erforscht werden. Dann helfen zum Beispiel Interviews mit Zeitzeug:innen.

Wer mehr über die Methode »Oral History« erfahren möchte, findet hier einen ersten Einstieg: Julia Oberteils (Hg.), Oral History, Stuttgart 2012. Besonders empfehlenswert sind auch die zahlreichen Veröffentlichungen von Lutz Niethammer, Alexander von Plato und Dorothee Wierling. Viele Aufsätze zum Thema findet man zudem in der »BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral history und Lebenslaufanalysen«.

Das Buch von Juliane Fürst trägt den Titel »Flowers Through Concrete. Explorations in Soviet Hippieland«. Es erschien 2021 bei Oxford University Press. Sie hat auch einen Dokumentarfilm über die »Soviet Hippies« co-produziert. Einen Bericht über die im Interview erwähnte und von ihr co-kuratierte Ausstellung im Wende Museum gibt es in der Mediathek von Deutschlandfunk Kultur.

Das im Gespräch erwähnte Buch von Alexei Yurchak trägt den Titel »Everything Was Forever, Until It Was No More. The Last Soviet Generation« und ist 2005 bei Princeton University Press erschienen.


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